Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde der zuvor stark begradigte Bachlauf in eine naturnahe „Sekundär-Aue“ umgestaltet.

Die Technischen Betriebe Rheine (TBR) setzten die Maßnahme seit Juni des vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit der Flick Ingenieurgemeinschaft um.
Ziel des Projekts ist es, sowohl die ökologische Vielfalt zu stärken als auch den Hochwasserschutz nachhaltig zu verbessern.
Hierfür wurde unter anderem ein Regenrückhaltebecken errichtet, das bei Starkregen überschüssiges Wasser aufnehmen kann.

Insgesamt wurden etwa 10.000 Kubikmeter Erde auf einer Fläche von rund 29.750 Quadratmetern bewegt.
Zudem pflanzte man rund 4.150 Sträucher und Bäume, um neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen.
Der Bach verläuft nun wieder in natürlichen Windungen durch das Gebiet und wird durch zusätzliche Elemente wie einen „toten Arm“
ökologisch aufgewertet.
Mit Investitionen von rund einer Million Euro, die zu etwa 80 Prozent vom Land gefördert wurden, stellt das Projekt einen wichtigen Beitrag
zum Umwelt- und Klimaschutz in Rheine dar.